Hyalurontherapie / Doppelkammerhyaluron

Bei einer Arthrose unterliegt der Gelenkknorpel deutlichen Veränderungen. Dies beeinflusst insbesondere die Schmierung und Stoßdämpfung maßgeblich. Zudem wird die Knorpeloberfläche verletzungsanfälliger,  verliert zunehmend  an Elastizität und kann so die ureigene Aufgabe innerhalb der Gelenksstrukturen nicht mehr erfüllen.

Die Folgen sind eine eingeschränkte Beweglichkeit im Bereich des betroffenen Gelenkes, eine vermehrte Schwellneigung sowie Funktions- bzw. Belastungsschmerzen im Alltag.

 

Diesem Abnutzungsprozess kann durch gezielte, konservative Behandlungen entgegengewirkt werden. In den meisten Fällen spricht man von einer Hyaluronsäuretherapie, einer Infiltrationsbehandlung  innerhalb des betroffenen Gelenkes.

Seit Jahren wird synthetisch hergestellte Hyaluronsäure zur Verbesserung der Gelenkfunktion injiziert. Dies entlastet den vorhandenen Gelenkknorpel und hilft, Gelenksersatzoperationen (z.B. Knietotalendoprothese) zu vermeiden bzw. zeitlich zu verzögern.

 

Im Bereich der Hyaluronsäuretherapie gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Hyaluronsäurepräparaten, welche sich  in ihrer Dosierungsintensität und Wirkungsdauer unterscheiden. Neben herkömmlichen Hyaluronsäureverabreichungen, verwenden wir in unserer Praxis das sogenannte  Doppelkammerhyaluron, welches sich in seiner molekularen Zusammensetzung von den anderen Präparaten unterscheidet.

 

Ob diese Form der Behandlung des Knorpelschadens bei Ihrem Erkrankungsbild sinnvoll ist, welche Risiken bestehen, und wie die Erfolgsaussichten der Behandlung sind, besprechen wir mit Ihnen gern im Rahmen eines Termins in unserer Praxis am Leipziger Platz.